Pressearchiv
02.01.2019, 17:37 Uhr
Genervt von konstruktiven Vorschlägen...?
FWG scheint ganz offensichtlich beleidigt
Es bleibt wohl das Geheimnis von Herrn Thomas Erdwiens, warum ihn die durchdachten und intensiv  begründeten Vorschläge und Ideen der CDU Fraktion zum Thema IGS nerven.
Wir gehen davon aus, dass Herr Erdwiens immer noch nicht verstanden hat, dass  die anerkannte pädagogische Qualität der IGS in Moorhusen absolut überhaupt nicht davon abhängig ist, wer Träger der IGS ist. Auch heute hat die Gemeinde Südbrookmerland darauf genauso  wenig Einfluss wie die Samtgemeinde Brookmerland, diese ist einzig und alleine abhängig von der guten Arbeit der Schulleitung und der Lehrer an der IGS. Und natürlich kann man der CDU ganz bestimmt nicht abstreiten, dass sie wie alle Ratsmitglieder möchte, dass die im Herbst zur Einschulung anstehenden Schulkinder in ordentlichen Räumen unterrichtet werden können.

Herr Erdwiens scheint auch noch nicht realisiert zu haben, dass es mit der zur Zeit diskutierten Investition für die Mensa und den Erweiterungsbau im Obergeschoss nicht getan ist, sondern jetzt schon feststeht, dass schon in absehbarer Zeit weitere große  Investitionen am Standort Moorhusen wie auch in Marienhafe in vielfacher Millionenhöhe fällig werden. Beide Gemeinden würde das finanziell völlig überfordern, wenn sie das aus eigener Kraft aus ihren jeweiligen Haushalten finanzieren müßten.

Uns blieben für diesen Fall in Zukunft keine Möglichkeiten mehr für die Unterstützung der Vereine und der Kultur, geschweige denn für den dringenden  Bau der Kindergärten und Krippen, den immer wieder geforderten genau so dringenden Ausbau unserer Gemeindestrassen. Will Herr Erdwiens das? Dann muss er das  öffentlich sagen, statt die CDU unqualifiziert anzugreifen, die sich für alle Aufgaben in unserer Gemeinde gleichermaßen verantwortlich fühlt! Die SPD weiß das sehr wohl und hält darum wie wir grundsätzlich auch an dem Vorhaben fest, die Trägerschaft der IGS möglichst schnell zu vertretbaren Bedingungen  auf den Landkreis zu übertragen, wie es grundsätzlich auch der Schulentwicklungsplan des Landkreises vorsieht.

Vielleicht aber ist Herr Erdwiens auch nur beleidigt deswegen, weil man ihn zu den ersten diesbezüglichen Gesprächen mit dem Landkreis nicht eingeladen hat, weil die übrigen Beteiligten von ihm wohl keine Objektivität in der Sache, keine  konstruktiven Diskussionsbeiträge und Vorschläge erwarten konnten. Wir raten Herrn Erdwiens dringend, wenn er denn ernst genommen werden will, in Zukunft weniger  den permanent nervenden Besserwisser in allen Fragen zur Schau zu stellen und sich stattdessen ernsthaft und objektiv mit den sicher nicht immer falschen Vorschlägen der anderen Fraktionen auseinanderzusetzen.

 


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